|
NOFV-Oberliga Nord, Nachholspiel 16. Spieltag.
Greifswalder SV 04 - SV Germania 90 Schöneiche 0:3 (0:1)
GREIFSWALD: Sadler - Rahmig, Ehlert (85. Wrüske), Kröger, Lösel, Kühn, Wenzel (57. Gonzalez), Heit, Möller, Wolfram, Lemke.
SCHÖNEICHE: Greulich - Mitscherlich (46. Herrmann), Persich, Günther, Scharlau - Creutzberg (46. Arndt), Manteufel, Shlyakhta, Karlsch (75. Selimi) - Richter, Hohmann. Ersatzbank: Klose, Becke.
TORE: 0:1 Creutzberg (45.), 0:2 Scharlau (73./ Strafstoß), 0:3 Shlyakhta (90.)
ZUSCHAUER: 256
SR: Andy Weißenborn (Berlin)
(Schöneiche/ 05.04.2010) Mit einem in dieser Höhe verdienten 3:0 Auswärtserfolg können unsere Germanen nach dem Einzug ins Pokal-Viertelfinale am Samstag nun auf ein vollauf erfolgreiches Osterwochenende zurück blicken. Nur 45 Stunden nach dem Abpfiff in Hohenleipisch liefen die Männer von Trainer Dirk Berger im hohen Norden zur Oberliga-Nachholpartie gegen den Greifswalder SV auf. Tom Schulz und Gordon Karras wurden aufgrund der hohen Belastung des 120-minütigen Pokalspiels geschont und gehörten nicht zum Kader. Dafür konnte Tom Persich nach einmonatiger Verletzungspause (Zehenprellung) wieder in der Innenverteidigung auflaufen. Für Schulz nahm erstmals Tobias Scharlau die für ihn ungewohnte linke Außenverteidigerposition ein.
Auf einem – wie schon im Pokalspiel – tiefen, Kräfte zehrenden Boden fanden die Germanen gleich besser als der Gastgeber in die Partie und hatten in der fünften Spielminute durch Roland Richter, der allein auf GSV-Torwart Sadler zulief, die frühe Führung auf dem Fuß. Doch in dieser Situation konnte der Greifswalder Keeper noch klären. Schöneiche gab darauf hin den Ton an und Greifswald war lediglich durch Standards gefährlich. Aufgrund einer Abseitsstellung verweigerte Schiedsrichter Weißenborn aus Berlin in der 27. Minute einem durch Bastian Hohmann erzielten Treffer die Gültigkeit. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff belohnten sich die Germanen für einen couragierten Auftritt, als Sebastian Creutzberg mit rechts, nach einer schönen Kombination über Manteufel und Shlyakhta, zur 0:1-Führung einschießen konnte.
Der Tabellenletzte aus Greifswald konnte auch in Hälfte zwei keine wirkliche Gefahr ausstrahlen. So war es weiter die Germania, die auf das nächste Tor drängte. Insbesondere Tobias Scharlau zeigte mehrere starke Szenen auf der linken Außenbahn, konnte nie wirklich gestellt werden und verdiente sich somit ein Sonderlob. In der 73. Minute konnte er, in den Strafraum eindringend, nur noch durch ein Festhalten am Trikot gestoppt werden, was folgerichtig zu einem Strafstoß führte. Scharlau nahm sich das Leder und schoss souverän zum 0:2 ein, indem er mit einem platzierten Schuss in die linke Ecke den Torhüter verlud. Greifswald schien sich mit der Niederlage arrangiert zu haben und so ließen es beide Mannschaften fortan ruhiger angehen. In der 90. Minute konnte der in dieser Rückrunde erstmals zum Einsatz gekommene Felix Herrmann allerdings noch einmal für Dima Shlyakhta auflegen, der aus gut zehn Metern seine Chance nutzte und den dritten Treffer des Tages erzielte.
Mit nun 25 Punkten, einem ausgeglichenen Torverhältnis und acht Punkten auf einen Abstiegsplatz konnte sich der SV Germania damit erst einmal etwas Luft verschaffen. „In die Lüfte“ ging es nach dem Spiel hingegen für vier Spieler der Germania, die mit dem Flugzeug von Vorstandsmitglied Hans-Peter Finkbeiner vom Flugplatz Anklam gen Heimat flogen. Schon am kommenden Samstag um 15 Uhr trifft Germania Schöneiche an der Babickstraße auf den Torgelower SV Greif und hofft dabei auf zahlreiche Unterstützung! |
|
Landespokal Brandenburg, Achtelfinale
VfB Hohenleipisch 1912 - SV Germania 90 Schöneiche 1:2 n.V. (0:0, 1:1)
SCHÖNEICHE: Klose - Mitscherlich, Arndt, Günther, Schulz - Becke (73. Shlyakhta), Manteufel (61. Creutzberg), Karras, Karlsch - Richter (74. Selimi), Hohmann.
Tore: 0:1 Becke (60., Vorarbeit von Richter), 1:1 D. Gutsche (82., FE), 1:2 Hohmann (105., Vorarbeit Selimi)
Zuschauer: 210
Schiedsrichter: Jens Cyrklaff (Neuhausen)
(Schöneiche/ 03.04.10) Germania ließ für Hohenleipisch vor über 200 Zuschauern eine Pokalüberraschung nicht zu. Mit Kampf und Willen bot der Landesligist unseren Germanen eine ebenbürtige tolle Leistung. Die VfB-Hintermannschaft ließ über die gesamten 120 Minuten kaum Germania-Chancen zu. Bei der Germania gaben viele Fehler im Aufbauspiel, sowie viele technische Fehler den Ausschlag für eine wenig überzeugende Leistung. Die Germanen konnten einzig zu Beginn der Verlängerung das Spiel wirklich kontrollieren. Zum Ende hin hatten die Germanen schließlich die größeren Kraftreserven und beim VfB ließ die Konzentration etwas nach. Durch einen Treffer von Bastian Hohmann in der 105. Minute konnte das Spiel zu unseren Gunsten entschieden werden.
Besonders ist die sportlich faire Geste der Fußballer von Hohenleipisch zu würdigen, die nach dem Spiel auf Ihrer Homepage unseren Jungs zum Pokalsieg gratulierten und uns viel Erfolg im Viertelfinale gegen den Brandenburgligisten SV Babelsberg II wünschen. Wir bedanken uns dafür und wünschen Hohenleipisch viel Erfolg in der Landesliga.
Pokal-Viertelfinale am 28. April, 18 Uhr:
SV Babelsberg 03 II - SV Germania 90 Schöneiche
|
|
NOFV-Oberliga Nord, 22. Spieltag
FSV 63 Luckenwalde – SV Germania 90 Schöneiche 1:0 (0:0)
LUCKENWALDE: Petereit – Seidel, Neumann, Bitzka – Abranitsch, Walle, Schmidt (90. Cook), Müller, Bogdan – Dittmann (56. Lindner), Dowall (88. Lozanski).
SCHÖNEICHE: Greulich – Mitscherlich, Arndt, Günther, Schulz – Manteufel, Creutzberg, Shlyakhta – Scharlau, Selimi (46. Karlsch), Hohmann (21. Richter).
SR: Riemer (Eisenhüttenstadt)- z.Z.: 270
TOR: 1:0 (60.) Dowall, Foulelfmeter.
(Schöneiche/ 30.03.2010) Germania Schöneiche konnte seine gute Form aus den letzten beiden Spielen leider nicht kompensieren und kam beim FSV Luckenwalde zu einer völlig verdienten Niederlage. Von Beginn an waren die Hausherren präsenter auf dem Platz. Die Germanen, die mit drei Stürmern aufliefen, verloren die meisten Zweikämpfe und hatten folgerichtig weniger vom Spiel. Auch in puncto Passgenauigkeit und der taktischen Grunddisziplin ließen die Schöneicher einiges vermissen. Schon früh musste Bastian Hohmann verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Waren die Luckenwalder in der ersten halben Stunde noch weitestgehend ungefährlich vor dem Tor – Tobias Scharlau hätte nach Hereingabe von Sebastian Creutzberg in der 25. Minute sogar die Führung für den SV Germania erzielen können – tauchte der Goalgetter der Luckenwalder Benjamin Dowall in der Schlussphase der ersten Hälfte gleich dreimal vor dem Tor von André Greulich auf, der alle Chancen bravourös vereitelte. Bei Bogdans Freistoß an die Latte hatte Schöneiche Glück (40. Minute).
Zur zweiten Hälfte änderte Dirk Berger die Taktik gegen einen Gegner, der noch mit Libero spielt und setzte mit der Einwechslung von David Karlsch auf ein 4-4-2 mit Raute. Doch auch diese Maßnahme brachte keinen neune Schwung. Luckenwalde bestimmte das Geschehen, kam zu einem weiteren Lattentreffer. Als das Tor für den FSV buchstäblich in der Luft stand, zeigte Schiri Riemer aus Eisenhüttenstadt auf den Elfmeterpunkt, als Jan Arndt Dowall im Strafraum etwas ungeschickt zum Fallen brachte. Dennoch war dies eine höchst zweifelhafte Entscheidung, was sogar FSV-Trainer Nachtigall später zu Protokoll gab. Dowall ließ sich die Chance zur Führung mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck nicht nehmen. Auch in der Folge hatte die Germania wenig entgegen zu setzen. In den letzten Minuten wurde die Viererkette aufgelöst und Innenverteidiger Enrico Günther nach vorn beordert. In der 83. Minute hätte er aus 20 Metern sogar fast den Ausgleich erzielt, doch der Luckenwalder Keeper Petereit war auf dem Posten. So blieb es beim 1:0 Sieg des FSV Luckenwalde vor 270 Zuschauern.
Das Auftreten der Mannschaft konnte Trainer Dirk Berger nicht befriedigen. Er zeigte sich später enttäuscht von seinem Team, das die Vorgaben nicht umsetzen konnte, zu wenig Willenskraft zeigte und zum Teil „Fußball ohne Ziel“ spielte. |
|
NOFV-Oberliga Nord, 21. Spieltag
SV Germania 90 Schöneiche – Lichterfelder FC 0:0
SCHÖNEICHE: Greulich – Mitscherlich, Arndt, Günther, Schulz – Manteufel – Scharlau, Shlyakhta, Karlsch – Richter, Hohmann (46. Selimi).
 (Schöneiche/ 20.03.10) Schöneiche dominierte die Partie in beiden Halbzeiten deutlich und hatte mit Dima Shlyakhta und Tobias Scharlau zwei Aluminiumtreffer zu verzeichnen. Lichterfelde stand von Beginn an sehr tief. Dennoch gelang es der Germania immer wieder den Gegner mit spielerisch sauber vorgetragenen Angriffen unter Druck zu setzen. Der wieder genesene Mathias Manteufel lieferte dabei, obwohl er erst diese Woche wieder mit dem Training beginnen konnte, eine gute Leistung im defensiven Mittelfeld ab. Sebastian Creutzberg konnte hingegen wegen einer fünften Gelben Karte nicht eingesetzt werden.
Der Trainer des Lichterfelder FC Michael Wolf wirkte nach dem Spiel überglücklich einen Punkt aus Schöneiche mitgenommen zu haben. Dirk Berger auf Seiten der Schöneicher haderte wiederum nicht mit den vielen vergebenen Möglichkeiten seiner Germania, sondern war schlichtweg stolz auf die gezeigte Leistung seines Teams. „Jeder hatte heute seine Momente, nur leider hatte keinen den ganz großen Moment. |
|
|