SV Germania 90 Schöneiche e.V.
Germania bezwingt Rathenow mit 3 : 2 Drucken E-Mail

Oberliga Nordost Nord 2009/10, 25. Spieltag - Samstag, 24.04.2010
SV Germania 90 Schöneiche - FSV Optik Rathenow 3:2 (2:1)

SCHÖNEICHE: Greulich - Mitscherlich, Persich, Günther, Becke (46. Richter) - Karras (75. Creutzberg), Schulz, Shlyakhta, Karlsch (56. Arndt) - Scharlau, Selimi. Ersatzbank: Klose - Herrmann, Hohmann.
RATHENOW: Baitz - Leroy, Gouhari, Zielke - Aslan (46. Jaballah), Wilcke, Scholz (78. Topuz), Müller - Kalan (72. Korkut) - Wedemann, Pfefferkorn.

TORE: 1:0 Enrico Günther (4.); 2:0 David Karlsch (7.); 2:1 Paul Mitscherlich (Eigentor, 28.); 2:2 Till Wedemann (47.); 3:2 Tobias Scharlau (74.).

Schiedsrichter: Marek Nixdorf (Dresden)
Zuschauer: 82
Gelb/Rote Karte: - / Sasan Gouhari (69., Foul/Unsportlichkeit)
Rote Karte: Nusret Selimi (37., Kopfstoß) / - 
 

 
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Mittwoch,  12.05.2010  18.30 Germania Schöneiche -  BFC Dynamo
Samstag, 29.05.2010  14.00 Germania Schöneiche -  Lichtenrader BC 25
 
Gemeinde will Germania den Platz kündigen Drucken E-Mail

Gemeinde will Germania den Platz kündigen

 

Von Ingolf Bunge (MOZ)

Schöneiche (MOZ) Die Gemeinde als Sportplatz-Eigentümer und Germania Schöneiche als Pächter sind hoffnungslos zerstritten. Es geht um die Vertrags-Auslegung, um Platzsperren und vieles mehr. Der Verein klagte vor Gericht, die Gemeinde hat unter anderem mit einer Widerklage zwei Mal ein Urteil aufgeschoben; jetzt will sie dem Verein kündigen.

"Wir bereiten die Kündigung vor", sagt Bürgermeister Heinrich Jüttner und spricht von vertragswidrigem Verhalten der Vereinsführung. "Wir halten uns an den Vertrag, Germania nicht."

Das ist umstritten. Vorstandsmitglied Hans Peter Finkbeiner spricht von ständigem Störfeuer aus dem Rathaus, weshalb er eine Klage vor Gericht angestrengt hat, um feststellen zu lassen, wie der Vertrag zu interpretieren ist. Dazu gehört vor allem auch die Frage, ob sich der Verein vorschreiben lassen müsse, auf welchem der beiden Rasenplätze gespielt wird. "Als Mieter einer Wohnung entscheide ich ja auch, ob ich im Wohn- oder im Schlafzimmer übernachte."

Weitere Streitpunkte sind, welche Schlüssel der Verein für das Gelände und die Gebäude dort haben muss und ob und wie weit der Verein seine Räume dort herrichten kann. "Ich habe für den VIP-Bereich einen neuen Fußboden spendiert", sagt Finkbeiner, der die Oberliga-Mannschaft kräftig sponsert. Wegen des neuen Fußbodens und wegen des Austauschs von vereinseigenen Möbeln habe die Gemeinde Widerklage eingelegt. Das Urteil soll nun am 28. April fallen. "Das Verhalten des Bürgermeisters entspricht seiner Vergangenheit als Hausverwalter: Die wollen überall mitreden."

Jüngster Streitpunkt ist der neue Ballfangzaun. Den hat der Verein mit Geld der Gemeinde bauen lassen. Bis das Netz durch ein zertifiziertes Büro abgenommen ist, hatte die Gemeinde den Platz für das vergangene Wochenende kurzfristig gesperrt. Germania spielte dort trotzdem. "Alles nur Gängeleien", sagt Hans Peter Finkbeiner. Auch das andere Ballfangnetz sei nie abgenommen worden. "Diese Netze haben eine werkseigene Abnahme, und laut Angaben des Bauordnungsamtes ist dafür auch keine Baugenehmigung erforderlich. Wird sie aber beantragt, muss auch abgenommen werden."

Bürgermeister Heinrich Jüttner sagt: "Wir haben einen Bauantrag gestellt und auch eine Baugenehmigung bekommen." Allerdings sei das Netz anders ausgefallen, als es abgesprochen war - "der Durchgang für die Speerwerfer der Interessengemeinschaft Leichtathletik fehlt". Eine Baugenehmigung sei erforderlich wie auch die korrekte Abnahme. Dass Germania dies ignoriere, kommentiert er mit den Worten: "Die setzen sich über das Recht hinweg. Das ist Faustrecht, was die praktizieren." Laut Vertrag habe die Gemeinde eindeutig das Recht und bei Gefahrensituationen sogar die Pflicht, den Platz zu sperren. "Wir haben versucht zu kooperieren, doch die sind nicht wirklich an Kooperation interessiert", so Jüttner.

Germania hat die Sportanlage auf 20 Jahre gepachtet - für 500 Euro jährlich (laut Jüttner Betriebskosten) und gegen 1000 Stunden Arbeit auf dem Gelände. Außer der Oberliga-Mannschaft hat der Fußballverein drei F-Jugend-, zwei D-Jugend- und je eine A-, B- und C-Jugend-Mannschaft. "Wir reden nicht nur über Oberliga. Der Jugendbereich ist ein Angebot, das wir der Gemeinde machen und das verkannt wird", so Finkbeiner. Hinzu kommen noch Alten- und Frauen-Mannschaften. "Wird uns der Platz genommen, müssten wir auch die Jugendarbeit aufgeben."



Freitag, 16. April 2010 (www.moz.de 08:44)

 
Bittere Niederlage gegen den BSC Süd 05 Drucken E-Mail

NOFV-Oberliga Nord, Nachholspiel 17. Spieltag

SV Germania 90 Schöneiche - Brandenburger SC Süd 05 0:1 (0:0)

SCHÖNEICHE: Klose - Mitscherlich, Arndt, Günther, Schulz - Manteufel - Creutzberg (46. Karras), Shlyakhta, Karlsch (46. Richter) - Scharlau, Hohmann. Ersatzbank: Greulich - Herrmann, Becke, Selimi.
BRANDENBURG: Wieland - Berjawi (56. Nehls), Kahlert, Neuhaus (85. Aumann), Neumann, Görisch (46. Kappel), Goerisch, Voß, Steinert, Mauersberger, Penava.

TOR: 0:1 Voß (59./ Foulstrafstoß)

GELB-ROT: Manteufel (62.)
ZUSCHAUER: 52
BESONDERES VORKOMMNIS: Scharlau schießt Elfmeter an den Pfosten (84.)

(Schöneiche/ 14.04.10) So ist Fußball. Trotz großem Kampf in Unterzahl kam unsere Germania am Mittwochabend zu einer bitteren 0:1 Niederlage gegen den Brandenburger SC Süd. In einem intensiv geführten Spiel gab es viele Chancen auf beiden Seiten. Hohmann vergab in Hälfte eins aus Nahdistanz die wohl beste Torgelegenheit für die Germania. Aber auch Kahlert oder auch Voß (Latte) hätten die Brandenburger in Führung bringen können. So sorgte eine Galavorstellung der beiden Torhüter (Germania-Keeper Klose mit erstem Einsatz in der Rückrunde) für ein 0:0 der besseren Sorte zur Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt kam es in Minute 55 zu einer kuriosen Szene: Frei vor dem Tor stehend, legte Hohmann uneigennützig auf den eingewechselten Roland Richter ab, der aus Nahdistanz am Ball vorbei schlug. Das sollte sich rächen. In der 59. Minute wurde den Brandenburgern nach einem vermeintlichen Foul von Arndt ein Strafstoß zugesprochen. Eine äußerst umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters Klemm aus Gröditz, der zu einer allgemeinen Verwunderung führte. Stefan Voß nutzte die Chance zur Führung der Gäste zur Freude der mitgereisten Gästefans des BSC Süd 05. Kurz darauf musste Mathias Manteufel den Platz aufgrund einer Gelb-Roten Karte verlassen. Doch in Unterzahl gab es ein Aufbäumen bei den Schöneichern. Mit dem Mute der Verzweiflung dominierte Germania plötzlich das Geschehen und setzte über mehrere intelligente Spielzüge die Stürmer Hohmann, Richter und Scharlau immer wieder in Szene. In der 84. Minute gab der Schiedsrichter Foulelfmeter für Schöneiche. Germanias Top-Torschütze Tobias Scharlau, der in Greifswald bereits einen Elfmeter souverän verwandelt hatte, trat an und schoss den Ball an den Pfosten. Kein Tor und es sollte auch in den umkämpften Minuten danach keines mehr fallen.

Ein bitterer Moment – wieder einmal – für die junge Germania-Mannschaft. Brandenburg hatte zwar die etwas reifere Spielanlage, aufgrund der letzten Viertelstunde, in der die Germania in Unterzahl einen immensen Druck aufbaute - wäre ein Remis allemal gerecht gewesen. Aber so ist Fußball.
 

 
Germania kurz vor Schluss geschlagen Drucken E-Mail

Samstag, 10.04.2010: NOFV-Oberliga Nord, 23. Spieltag
SV Germania 90 Schöneiche - Torgelower SV Greif 0:1 (0:0)

SCHÖNEICHE: Greulich - Arndt, Persich (46. Richter), Günther, Schulz - Creutzberg, Manteufel, Karras, Karlsch (60. Shlyakhta) - Scharlau, Hohmann (46. Selimi). Ersatzbank: Klose - Becke.

TORGELOW: Richter - Werner, Keyser, Mista, Nawotke, Brück, di Bicarri, Svitak, Köhn (68. Korenik), Pankau, Georgeff (63. Janoviak).

TOR: 0:1 Pankau (87.)
SR: Gunnar Stary (Dresden)
ZUSCHAUER: 110

(Schöneiche/ 11.04.10) Trotz eines gut geführten Oberligaspiels wurden unsere Germanen gegen den Torgelower SV nicht mit Punkten belohnt. Kurz vor dem Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Dirk Berger durch einen Treffer von Goalgetter Daniel Pankau geschlagen geben.

Dabei fing die Partie viel versprechend an. Tobias Scharlau konnte sich in der 7. Minute durchsetzen und scheiterte am Torhüter. Wenige Minuten späte schickte Scharlau den wieder genesenen Gordon Karras auf die Reise, der knapp verzog. Nach einem Ellenbogenschlag des Torgelowers Georgiew zog sich Innenverteidiger Tom Persich eine schwere Rippenprellung zu. Der Routinier schleppte sich noch in die Halbzeitpause, blieb dann aber in der Kabine.

In einem ausgeglichenen spiel konnten sich die Torgelower kaum zwingende Torchancen erspielen. Die Germania hatte hingegen auch im zweiten Spielabschnitt zunächst die besseren Möglichkeiten. Erst vergab Roland Richter eine gute Möglichkeit, später war es Nusret Selimi, der nach einem starken Dribbling den Ball hoch in die Arme des Torhüters bugsierte. Die Einwechslung des groß gewachsenen Janoviak sollte sich dann für Greif-Trainer Timme auszahlen. Dieser legte in der 87. Minute einen Ball auf Top-Torschütze Daniel Pankau gekonnt ab, der sich die Chance zum Siegtreffer nicht nehmen ließ und eiskalt vollstreckte.

So sprach Gästetrainer Timme nach dem Spiel dann auch von einem „glücklichen Sieg“, von dem sich unsere Mannschaft natürlich nichts kaufen kann. Verständlicherweise sah man auf Seiten der Germania nur noch hängende Gesichter. Allerdings haben die Zuschauer an diesem Tag ein laut Dirk Berger „sehr ordentliches Oberligaspiel“ gesehen und auch die Akteure sollten daher auch mal stolz auf diese Leistung sein, auch wenn das Ergebnis natürlich nicht befriedigen kann. Die Mannschaft sollte für die zukünftigen Aufgaben – in der durch die erhöhte Belastung in den englischen Wochen sicher das Rotationsprinzip Einzug halten wird - an einem Strang ziehen, um wieder positive Ergebnisse zu erzielen. Dann können die Zuschauer vielleicht schon am kommenden Mittwoch ein gutes Oberligaspiel sehen bei dem die Germania am Ende nicht mit leeren Händen da steht.
 

 
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